Irgendwie ist mein (web-) ego (überall 0) nicht so ganz ausgeprägt wie zB. das von mr. japhy’s ego :-)
Fazit: Jemanden googeln ist out – Jamandes Ego-Testen ist in.
Scherz bei Seite: das Ding ist schon interessant, weil es:
- ein interessantes Interface bietet (Ajax)
- einen Popularitäts Index für Blogs & Personen bietet
- und somit wieder ein (halbwegs) brauchbarer Indekator für “Interessantes im Netz” gibt.

Ich glaub – ich sollt’ auf die Webpsychocouch … :-)
Am letzten Dienstag hab ich ein kurzes “Impulsreferat” beim “Wiener Usability Stammtisch” gehalten. Eigentlich hab’ ich über WikiWiki-Systeme und ihre Pros und Kontra gesprochen, wir sind dann aber auch auf das Thema “social bookmarks” gekommen. Also hier mal kurz eine Zusammenfassung des wichtigsten:
Eines der bekanntesten Systeme zur Zeit ist wohl (Url: http://del.icio.us/)

Das Interessante an dem System ist, dass mensch hier seine Bookmarks …
- mit tags versehen kann
- sie mit anderen teilen kann
- sie über rss oder Javascript oder html in seine Webpage einbauen kann
- das Tagging-System sehr nett gelöst ist
Fein ist, dass
… es Bookmarklets (kleine Javascripts, die statt einer konkreten URL in einem Bookmark gespeichert werden) gibt, die mensch sich einfach in die Linkleiste des Browsers legen kann – und somit sofort eine Seite bookmarken kann
… mensch überall seine Bookmarks verwenden kann
… es Flock gibt, eine Firefox-Abwandlung, die das bereits als zentralen Bestandteil im Browser integriert hat
… und das ganze auch noch mit einer cronologischen Achse funktioniert – d.h. jeder eingetragene Bookmark bekommt einen “Zeitstempel” – und ich bekomme bei Such- ober bei tag-Abfragen immer die neuesten Bookmarks des Users.
Ich verwende zum Recherchieren del.icio.us mittlerweilen fast lieber als googel, um über ein Thema a) mehr zuerfahren b) immer am laufenden zu bleiben.
Außerdem ist die URL-Sytematik ziemlich simpel und leicht verständlich:
Beispiele dazu:
timpo is online!
erstes testpost – hurra!
lasset uns starten! :-)